Warum Offenstall?

Pferde sind Herdentiere. Pferde sind Lauftiere. Pferde sind Dauerfresser.

 

Im Offenstall haben Pferde die Möglichkeit, ihren individuellen Bedürfnissen nach Sozialkontakt, Bewegung, Nahrungsaufnahme und Rückzug nachzugehen. Sie leben rund um die Uhr im Kreise der Herde und können ihren Tagesrhytmus selbst bestimmen.

 

Diese Voraussetzungen sind zwingend notwendig für ein ausgeglichenes, aufmerksames, kontaktfreudiges und fröhliches Therapiepferd.

Im Sommer leben meine Tiere auf großzügigen Koppeln mit schattenspendenden Bäumen und verschiedenen Sträuchern und Obstgehölzern für ein abwechslungsreiches Futterangebot. Über die Herbst- und Wintermonate beziehen sie ein geräumiges Paddock mit mehreren Heufressplätzen, einer Wasserfurth und einem überdachten und weich mit Stroh eingestreuten Liegebereich. 

Heu wie auch frisches Wasser sind ganztags ad libitum verfügbar.

Meine Pferde leben seit Jahren in Robusthaltung und genießen den Wechsel der Jahreszeiten. Entgegen der menschlichen Wahrnehmung vertragen sie Kälte besser als Hitze. Auch im Winter ermöglicht die körpereigene Wärmeregulierung über ausreichende Rauhfutteraufnahme eine stabile Körpertemperatur, sodass sie sich im Freien immer wohler fühlen als in abgeschlossenen Ställen. Dennoch gibt es auch unter Pferden rassebedingte Frostbeulen oder ältere Herdenmitglieder, die mit einer entsprechenden Decke zufriedener sind. Ich beobachte meine Tiere und reagiere bei Bedarf.

 

Selbstverständlich sind die Pferde in regelmäßiger huforthopädischer, osteopathischer und tierärztlicher Behandlung.

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​© 2020 by Reittherapie Müller

Reittherapie und Therapeutisches Reiten in Sachsen